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Rezensionsverfahren in Rocznik Grudziądzki

  1. Zur Bewertung jeder Veröffentlichung in „Rocznik Grudziądzki” werden mindestens zwei unabhängige Rezensenten von außerhalb der UMK bestellt.
  2. Im Falle von fremdsprachigen Texten wird mindestens ein Rezensent, der Mitarbeiter einer ausländischen Institution ist, die nicht im Land des Verfassers beheimatet ist, hinzugezogen.
  3. Der (Die) Verfasser und Rezensenten kennen sich einander nicht (das sog. „double-blind review proces“).
  4. Bei anderen Konstellationen muss der Rezensent eine Erklärung unterschreiben, dass keine Interessenkollision vorliegt; als Interessenkollision zwischen dem Rezensenten und dem Verfasser gilt:
  • direkte persönliche Verhältnisse (Verwandtschaft, Rechtsverhältnisse, Konflikt),
  • berufliche Abhängigkeit,
  • direkte wissenschaftliche Zusammenarbeit innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Rezensionsvorbereitung.
  1. Die Rezension bedarf der Schriftform und ist mit einer eindeutigen Schlussfolgerung in Bezug auf die Zulassung des Artikels zur Veröffentlichung oder dessen Ablehnung abzuschließen.
  2. Die Regeln für die Zulassung oder Ablehnung einer Veröffentlichung sind auf der Webseite der Zeitschrift oder in jedem Zeitschriftenheft veröffentlicht. Die Auswahl der eingesandten Materialien wird vom Redaktionskollegium getroffen. Danach werden die Texte von externen Stammrezensenten rezensiert.
  3. Die Namen der Rezensenten der einzelnen Veröffentlichungen/Hefte werden nicht bekannt gegeben; einmal im Jahr veröffentlicht die Zeitschrift die Liste der mit ihr zusammenarbeitenden Rezensenten.

Um den Fällen von „ghostwriting“, „guest authorship“ entgegenzuwirken, führt die Redaktion folgende Verfahren ein:

  1. Die Redaktion verlangt von Verfassern, den Beitrag einzelner Autoren bei der Entstehung der Veröffentlichung offen zu legen (unter Angabe deren dienstlicher Zuordnung und des Einsatzes, d.h. wer Autor des Konzepts, der Voraussetzungen, Methoden, des Protokolls usw. ist, die bei der Vorbereitung der Veröffentlichung genutzt wurden), wobei der den Text anmeldende Verfasser die Hauptverantwortung trägt.
  2. Die Redaktion erklärt, dass „ghostwriting“, „guest authorship“ Anzeichen der wissenschaftlichen Unzuverlässigkeit sind, und alle festgestellten Fälle aufgedeckt und zuständige Dienststellen (die die Verfasser anstellenden Institutionen, wissenschaftliche Gesellschaften, Vereinigungen der wissenschaftlichen Editoren usw.) darüber informiert werden.
  3. Die Redaktion bittet, Finanzierungsquellen der Veröffentlichung, den Beitrag der Forschungsinstitutionen, Vereinigungen und anderer Stellen („financial disclosure“) anzugeben.
  4. Die Redaktion dokumentiert alle Anzeichen der wissenschaftlichen Unzuverlässigkeit, insbesondere der Missachtung und Verletzung der für die Wissenschaft geltenden Ethikgrundsätze.